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Abkommen zwischen der EU und Australien: Ein strategischer Durchbruch im indopazifischen Raum

Nach acht Jahren komplexer Verhandlungen unterzeichneten die Europäische Union und Australien am 24. März 2026 in Canberra ein historisches Handelsabkommen. Das Abkommen stellt nicht nur einen wirtschaftlichen Erfolg dar, sondern ist auch ein Eckpfeiler der europäischen Strategie für den indopazifischen Raum, die darauf abzielt, Märkte zu diversifizieren und Lieferketten in einem instabilen globalen Umfeld zu stärken.

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Nahaufnahme einer Weltkarte mit hervorgehobenen Darstellungen von Australien sowie dessen Bundesstaaten und Territorien, die den internationalen Marktzugang, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Handelsmöglichkeiten, Produktzertifizierung und Unterstützung bei der Geschäftsexpansion für Unternehmen veranschaulicht, die auf dem australischen Markt tätig sind.

WACHSTUMSZAHLEN

Die Handelsbeziehungen sind bereits robust: Im Jahr 2025 exportierte die EU Waren im Wert von 35 Milliarden Euro nach Australien, wobei ein Überschuss von 26 Milliarden Euro erzielt wurde. Dank der Abschaffung fast aller Zölle deuten Prognosen auf ein potenzielles Wachstum der europäischen Exporte von bis zu 33 % in den nächsten zehn Jahren hin.

SCHLÜSSELBRANCHEN: AUTOMOBIL- UND MASCHINENBAU

Der Automobilsektor gehört zu den Branchen, die am meisten davon profitieren. Australien hat europäische Typgenehmigungsbescheinigungen anerkannt und die Luxussteuer für Elektrofahrzeuge gesenkt, wobei die Schwelle auf 120.000 AUD angehoben wurde. Dies wird etwa 75 % der europäischen Elektrofahrzeug-Exporte begünstigen. Ebenso werden im Maschinenbau und im Maschinensektor nichttarifäre Handelshemmnisse deutlich abgebaut, was den Zugang für industrielle Spitzenleistungen vereinfacht.

WIRTSCHAFTLICHE SICHERHEIT UND ROHSTOFFE

Ein entscheidender Punkt betrifft den Zugang zu kritischen Rohstoffen (Lithium, Mangan, Aluminium). Das Abkommen verbietet Monopole oder Ausfuhrsteuern seitens Australiens und garantiert der europäischen Industrie – insbesondere den mit der grünen Wende verbundenen Sektoren – eine stabile und sichere Versorgung, wodurch die Abhängigkeit von einzelnen marktbeherrschenden Lieferanten vermieden wird.

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