DIE FRIST 2027
Ab dem 20. Januar 2027 ist die Einhaltung der Cybersicherheitsanforderungen nicht mehr nur eine Option oder eine bewährte Praxis, sondern eine verbindliche Verpflichtung für das Inverkehrbringen von Maschinen auf dem Markt der Europäischen Union. Dieser Paradigmenwechsel spiegelt die zunehmende Vernetzung von Industrieanlagen und die Notwendigkeit wider, Angriffe zu verhindern, die die Sicherheit der Arbeitnehmer gefährden könnten.
DIE SCHUTZVERPFLICHTUNGEN DES HERSTELLERS
Die neue Verordnung konzentriert sich auf den Schutz aller für den ordnungsgemäßen Betrieb der Maschine wesentlichen Komponenten. Konkret müssen Hersteller sicherstellen, dass:
- keine Verbindung (fern oder lokal) als Einfallstor zur Veränderung der Sicherheitsfunktionen der Maschine genutzt werden kann;
- kritische Software und Daten vor Manipulationen geschützt sind, sei es versehentlich oder vorsätzlich (Cyberangriffe);
- Steuergeräte so ausgelegt sind, dass sie unbefugten Zugriffsversuchen standhalten.
DER WEG ZUR EINHALTUNG DER VORSCHRIFTEN
Um die neue Verordnung einzuhalten, muss der Konstruktionsprozess drei grundlegende Schritte umfassen:
- Analyse der Cybersicherheitsbedrohungen: Identifizierung potenzieller Angriffsvektoren, die für den Maschinentyp und dessen Verwendungszweck spezifisch sind.
- Risikobewertung (ISO 12100): Digitale Risiken in die herkömmliche Bewertung mechanischer und betrieblicher Risiken integrieren.
- Umsetzung von Gegenmaßnahmen: Einsatz technischer Lösungen (wie Verschlüsselung, Authentifizierung und Protokollierungssysteme), um identifizierte Risiken zu neutralisieren oder zu mindern.
ÜBER DIE HARDWARE HINAUS: SOFTWARE ALS SICHERHEITSKOMPONENTE
Eine weitere bedeutende Änderung ist die Anerkennung von Software als eigenständige Sicherheitskomponente. Wenn Software kritische Funktionen erfüllt, muss sie mit einer eigenen technischen Dokumentation versehen und in bestimmten Fällen eigenständig mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet sein. Auch nach dem Verkauf durchgeführte Updates müssen sorgfältig gehandhabt werden: Relevante Softwareänderungen könnten eine „wesentliche Änderung“ darstellen, die eine Neuzertifizierung der gesamten Maschine erforderlich macht.
WARUM JETZT HANDELN
Die Verordnung 2023/1230 drängt Hersteller zu einer ganzheitlichen Sichtweise auf Sicherheit: Es reicht nicht mehr aus, dass eine Maschine „physisch“ sicher ist; sie muss auch „digital“ sicher sein. Sich heute vorzubereiten bedeutet, Ihre Systeme zu analysieren, Konstruktionsverfahren anzupassen und sicherzustellen, dass Ihre Produkte für die technologische Herausforderung des Jahres 2027 gerüstet sind.
Wer sich dafür entscheidet, frühzeitig zu handeln und dabei auf fachkundige Unterstützung zurückzugreifen, kann das Risiko von Verzögerungen und unvorhergesehenen Kosten drastisch reduzieren.
In diesem zunehmend kritischen Umfeld steht Ente Certificazione Macchine (ECM) als qualifizierter Partner zur Seite, um Unternehmen dabei zu unterstützen, die Konformität ihrer Maschinen zu erreichen und aufrechtzuerhalten.
Unsere Mission ist es, sicherzustellen, dass jedes System – von einzelnen Maschinen bis hin zu komplexen Produktionslinien – den höchsten Standards in Bezug auf Effizienz und Sicherheit entspricht.
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Der Life-Sciences-Sektor erfordert Fachwissen und zuverlässige Unterstützung. Mit unserer umfassenden Expertise helfen wir Unternehmen dabei, Gesetze und Vorschriften einzuhalten, Qualität zu gewährleisten und weiterhin selbstbewusst innovativ zu sein.